Das Teufelsmoor lädt zu Kunst- und Kulturgenuss inmitten einer
einzigartigen Naturlandschaft ein. Ein Museumsbesuch in Worpswede -
„Weltdorf der Kunst“ - oder der Besuch eines klassischen
Open-Air-Konzerts lässt sich mühelos verbinden mit einem
Landschaftserlebnis, dessen Einzigartigkeit schon die „Alten
Worpsweder Meister“ faszinierte und inspirierte. Die Weite der
Niederungen an Hamme und Wümme ist nicht nur Kulisse, sondern ein
Naturerlebnis für sich.
In den geschützten Teilgebieten des Teufelsmoores sind heute wieder
viele bedrohte Tierarten heimisch geworden und in den
wiedervernässten Bereichen kann das Moor wieder wachsen. Die Route
„Vom Teufelsmoor zum Wattemeer“ führt die Radfahrer direkt durch
dieses „Wunderland“. Hier und dort lässt sich das Moor nur zu Fuß
erschließen, aber die kleinen Gehpausen - vielleicht in Begleitung
eines Moorführers - lohnen sich.
Der Schrecken, den das öde Land mit schwankenden Böden, baumloser
Weite, Irrlichtern und regelmäßigen, großflächigen Überschwemmungen
einst hatte, macht heute der Faszination für Ursprünglichkeit
Platz. Entlang der Strecke bieten Hofcafés und Landgasthöfe
deftige, regionale Küche an. Wo einst Moorbauern schwere Arbeit
verrichteten, berichten heute kleine Museen über Torfkultur.
Torfkähne, die seinerzeit für ihren langen, beschwerlichen Weg nach
Bremen beladen wurden, warten heute auf fröhliche Ausflugsgäste.